Abbildung 3: IO-Link-Technologie in Verpackungsanwendung (Quelle: Banner Engineering)
Um diese Herausforderung zu meistern, wird ein kompakter photoelektrischer Sensor (Q2XKLAF Laser Sensor) am Stempelkopf der Etikettiermaschine angebracht. Dieser Sensor erfasst Ziele in einer festen Entfernung. Während sich das Produkt auf dem Transportband bewegt, nimmt der Stempel ein Etikett auf und bewegt sich nach unten. Sobald sich das Produkt im Bereich des Festfeldsensors befindet, verlangsamt der Stempel bis zum Kontaktpunkt, wo er mit angepasstem Druck nach unten fährt, um das Etikett aufzukleben, und dann nach oben zurückfährt und den Vorgang wiederholt.
Dieser kompakte photoelektrische Sensor ist an den IO-Link-Master (DXMR110) angeschlossen, der herkömmliche teure Eingabekarten ersetzt. Über EtherNet/IP, Modbus/TCP und PROFINET kommuniziert der IO-Link-Master mit übergeordneten Steuerungssystemen. Der IO-Link-Master kann Daten an ein übergeordnetes Steuerungssystem bzw. ein Überwachungsgerät wie SPS, DCS, HMI, Cloud-Plattformen oder ein anderes kompatibles Gerät senden, die die IO-Link-Daten verarbeiten und interpretieren. Das spezifische Ziel hängt von der Systemarchitektur und der beabsichtigten Anwendung der IO-Link-Kommunikation ab.
Fazit
Die Herausforderung, kleine und mittlere Unternehmen auf Industrie 4.0 umzustellen, kann durch eine Nachrüstung mit IO-Link-Technologie bewältigt werden. Element14 bietet umfassende Lösungen einschließlich IO-Link-Evaluierungsboards, Signalanzeigezubehör, Temperatursensoren, iDrucksensoren, Näherungssensoren/-schalter, Stromsensoren, Zubehör für Motorschutz oder Eingangs-/Ausgangsmodule für die Nachrüstung einer vorhandenen Anwendung mithilfe des IO-Link-Protokolls. Damit lassen sich die Maschinenwartung optimieren, Probleme ohne große Investitionen diagnostizieren und die gesamte Linie oder bestimmte Geräte ersetzen.